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Paul


So lange du deine Füße auf mein Sofa legst…
              



Paul macht Zicken, er will sein fein haschiertes Rinderfilet nicht mehr essen und selbst die bardierten und später poelierten Wüstenhamsterfilets betrachtet er zunehmend mit dem abfälligen Blick des Felinadels. - Irgendjemand hat dem Gossenkind Paul eingeredet, er sei ein Rassekater und zwar ein heiliger Birma, also gottähnlich und weder mit Tier, noch mit Menschennahrung zu befriedigen, er bräuchte Manna und zwar reichlich und zwar flott. - Noch bevor ich dem heiligen Bimbam sein Manna reichlich flott auf dem Hinterteil stakkatoartig und nachhaltig einbimsen konnte, schritten natürlich wieder die paulschen Leibgardisten ein und drohten mit sofortigem Nahrungsentzug, allerdings in meine Richtung. - Es sei wohl eine Tatsache, dass Paul ein ganz gewöhnlicher palmerischer Gossensiam ist, denn die heiligen Birmas hätten weiße Pfoten, aber ich solle ihm das nicht sagen, er könnte sonst in Depressionen verfallen, wenn er von seiner proletarischen oder gar prekarischen Herkunft erfährt. - Ich kannte das Wort Prekariat auch nicht, bis man in Deutschland irgendein Wort erfinden musste, das nicht so hartzig nach Sozialfall klingt, aber mit noch weniger Geld auskommen muss. - Das Gegenstück dazu ist übrigens das Ackermannsche Unprekariat. - Klebt auch, aber eben nicht so hartzig. - Schweig still, es geht doch um Paul, du oller Globalisierungsnotfall, wer im urbanistischen Korruptionsglashaus sitzt, soll nicht mit Arbeitslosengeld um sich schmeißen. - Ja, ich glitt wieder ab…

So um das Seelenheil des Katers bemüht habe ich ja grundsätzliches Verständnis dafür, dass man nicht jeden mit seiner Herkunft konfrontieren sollte, aber was spricht denn dagegen, dass der Kater das frisst, was bei uns auf den Tisch kommt, oder davon herunterfällt. - Ich habe ja schließlich auch erst um meinen Fressnapf kämpfen müssen und nicht gleich Forderungen nach Gleichbehandlung neben dem Kater gerufen, ein bisschen Rücksicht auf den Rest des Familienverbundes kann man doch ruhig auch von einem siamesischen Halbkater verlangen. - Um Gottes Willen, fang jetzt bloß nicht wieder mit der Kastrationsgeschichte an, davon bekommt er immer Pickel und Blähungen, und du weißt, wie teuer der Katzenflüsterer geworden ist, nachdem er gemerkt hat, dass er mit Paul einen nachhaltigen Fall zu betreuen hat. - Paul bekommt also weiterhin seine Spezialnahrung und wir müssen peinlich darauf achten, dass wir sie nicht aus Versehen noch mit unserer "Comida basura" verwechseln, das wäre für ihn nicht standesgemäß. - Paul zum Beispiel frisst gerne die Strünke von Weintrauben, im Ernst, und nun muss die fürsorglichste aller Katzenmütter öfter in den Bioladen gehen und Trauben kaufen. - Die wertlosen Trauben ribbelt sie noch dort ab, denn haften noch Trauben an, dann langt seine Pauligkeit nicht zu. - Den gesamten Restmüll an Dosenfutter, den wir mal gehortet haben weil wir immer auf schlechte Zeiten eingerichtet sind, konnte ich allerdings noch gut losschlagen. - Neue Etiketten sind für meinen Drucker kein Problem und einschlägige Etablissements, die vorwiegend Teutonenfood anbieten, rufen mich unentwegt an, ich solle doch noch mehr von dem Schwartemagen und der leckeren Schweinskopfsülze importieren. - Ich will jetzt aus gammelrechtlichen Gründen nicht weiter darauf eingehen und erkläre hiermit auch an Paulesstatt, kein Gewinn mit dieser Aktion erwirtschaftet zu haben. Katzenfutter kann durchaus teurer sein als Prekariatsdosenwurst bei Aldi-West und eigentlich besteht beides ja aus handlichen Tierkadavern, nur dass Katzenfutter meist besser parfümiert ist. - Niemand ist bislang zu Schaden gekommen und ich bin sicher nicht der einzige, der Fleisch, das nicht mehr zum katzischen Verzehr geeignet ist, noch segensreich in den Humankonsum eingespeist hat. - Inzwischen drucke ich aber auch Etiketten mit der Aufschrift: "Manna für heilige Birmesen" und klebe das ganz heimtückisch auf die Dosen mit dem Gänsestopfleberparfait. - Es war halt doch ein Fehler von mir, ihn seinerzeit mit Trüffelleberwurst an feste Nahrung zu gewöhnen…Paul macht Zicken, er will sein fein haschiertes Rinderfilet nicht mehr essen und selbst die bardierten und später poelierten Wüstenhamsterfilets betrachtet er zunehmend mit dem abfälligen Blick des Felinadels. - Irgendjemand hat dem Gossenkind Paul eingeredet, er sei ein Rassekater und zwar ein heiliger Birma, also gottähnlich und weder mit Tier, noch mit Menschennahrung zu befriedigen, er bräuchte Manna und zwar reichlich und zwar flott. - Noch bevor ich dem heiligen Bimbam sein Manna reichlich flott auf dem Hinterteil stakkatoartig und nachhaltig einbimsen konnte, schritten natürlich wieder die paulschen Leibgardisten ein und drohten mit sofortigem Nahrungsentzug, allerdings in meine Richtung. - Es sei wohl eine Tatsache, dass Paul ein ganz gewöhnlicher palmerischer Gossensiam ist, denn die heiligen Birmas hätten weiße Pfoten, aber ich solle ihm das nicht sagen, er könnte sonst in Depressionen verfallen, wenn er von seiner proletarischen oder gar prekarischen Herkunft erfährt. - Ich kannte das Wort Prekariat auch nicht, bis man in Deutschland irgendein Wort erfinden musste, das nicht so hartzig nach Sozialfall klingt, aber mit noch weniger Geld auskommen muss. - Das Gegenstück dazu ist übrigens das Ackermannsche Unprekariat. - Klebt auch, aber eben nicht so hartzig. - Schweig still, es geht doch um Paul, du oller Globalisierungsnotfall, wer im urbanistischen Korruptionsglashaus sitzt, soll nicht mit Arbeitslosengeld um sich schmeißen. - Ja, ich glitt wieder ab…

So um das Seelenheil des Katers bemüht habe ich ja grundsätzliches Verständnis dafür, dass man nicht jeden mit seiner Herkunft konfrontieren sollte, aber was spricht denn dagegen, dass der Kater das frisst, was bei uns auf den Tisch kommt, oder davon herunterfällt. - Ich habe ja schließlich auch erst um meinen Fressnapf kämpfen müssen und nicht gleich Forderungen nach Gleichbehandlung neben dem Kater gerufen, ein bisschen Rücksicht auf den Rest des Familienverbundes kann man doch ruhig auch von einem siamesischen Halbkater verlangen. - Um Gottes Willen, fang jetzt bloß nicht wieder mit der Kastrationsgeschichte an, davon bekommt er immer Pickel und Blähungen, und du weißt, wie teuer der Katzenflüsterer geworden ist, nachdem er gemerkt hat, dass er mit Paul einen nachhaltigen Fall zu betreuen hat. - Paul bekommt also weiterhin seine Spezialnahrung und wir müssen peinlich darauf achten, dass wir sie nicht aus Versehen noch mit unserer "Comida basura" verwechseln, das wäre für ihn nicht standesgemäß. - Paul zum Beispiel frisst gerne die Strünke von Weintrauben, im Ernst, und nun muss die fürsorglichste aller Katzenmütter öfter in den Bioladen gehen und Trauben kaufen. - Die wertlosen Trauben ribbelt sie noch dort ab, denn haften noch Trauben an, dann langt seine Pauligkeit nicht zu. - Den gesamten Restmüll an Dosenfutter, den wir mal gehortet haben weil wir immer auf schlechte Zeiten eingerichtet sind, konnte ich allerdings noch gut losschlagen. - Neue Etiketten sind für meinen Drucker kein Problem und einschlägige Etablissements, die vorwiegend Teutonenfood anbieten, rufen mich unentwegt an, ich solle doch noch mehr von dem Schwartemagen und der leckeren Schweinskopfsülze importieren. - Ich will jetzt aus gammelrechtlichen Gründen nicht weiter darauf eingehen und erkläre hiermit auch an Paulesstatt, kein Gewinn mit dieser Aktion erwirtschaftet zu haben. Katzenfutter kann durchaus teurer sein als Prekariatsdosenwurst bei Aldi-West und eigentlich besteht beides ja aus handlichen Tierkadavern, nur dass Katzenfutter meist besser parfümiert ist. - Niemand ist bislang zu Schaden gekommen und ich bin sicher nicht der einzige, der Fleisch, das nicht mehr zum katzischen Verzehr geeignet ist, noch segensreich in den Humankonsum eingespeist hat. - Inzwischen drucke ich aber auch Etiketten mit der Aufschrift: "Manna für heilige Birmesen" und klebe das ganz heimtückisch auf die Dosen mit dem Gänsestopfleberparfait. - Es war halt doch ein Fehler von mir, ihn seinerzeit mit Trüffelleberwurst an feste Nahrung zu gewöhnen…





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